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| Geschrieben von: Jan Pusch | |||
| Dienstag, den 16. August 2011 um 09:11 Uhr | |||
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Aaaalarm – jetzt spielen die Aale verrückt!
Der Aal ist mit seinem schlangenförmigen Körperbau und dem sensationellen Geruchssinn ein überaus interessanter Sport- und Speisefisch. Zu seinen Hauptnahrungsquellen zählen Schnecken, Krebse, Würmer und kleinere Fische.
Besonders der Kleinfisch ist derzeit ein sehr guter Köder zum Aalfischen. Bedingt durch den erhöhten Stoffwechsel der Aale stehen Kleinfische ganz oben auf dem Speiseplan. Sie liefern durch ihren hohen Eiweißgehalt die nötige Energie. Für einen guten Aalfang gibt es bei der Anköderung der Kleinfische einiges zu beachten, denn es bieten sich verschiedene Möglichkeiten, den Angelhaken anzubringen. Vorteil dieser Anködermethode:
Eine bessere Befestigung ist die aufgezogene Anköderung. Hier wird der tote Kleinfisch mit einer Köderfischnadel vom Kiemendeckel bis zum Schwanzende durchstoßen. Dann wird die Vorfachschnur in die Öse der Köderfischnadel eingefädelt und auf die Vorfachschnur bis zum Haken gezogen. Im Ergebnis schaut die Hakenspitze direkt hinter dem Kiemendeckel unauffällig raus.
Der Angler kann beim Anbiss recht früh anschlagen, da der Angelhaken im vorderen Bereich befestigt ist.
Perfekt angeboten wird der Köderfisch am besten mit einer Angelpose. Die Montage sollte so austariert werden, dass der Köderfisch knapp über dem Gewässergrund schwebt. Bedingt durch die aufgezogene Anköderung zeigt der Köderfisch mit dem Kopf in Richtung Gewässergrund. Und genau dieses Auftreten ist dem natürlichen Verhalten von Friedfischen bei ihrer Nahrungsaufnahme sehr ähnlich. Möglich macht ihnen diese Fähigkeit ihre zweigeteilte Schwimmblase.
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